Pfadfinder Enniger

Die Spur des Friedenslichts zieht sich bis nach Ennigerloh

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Das „Friedenslicht aus Betlehem“ erreichte an Bord vieler Züge am Morgen des dritten Advents Deutschland. Angezündet in der Geburtsgrotte in Betlehem zieht das „Kleine Licht“ wieder einmal kurz vor Weihnachten eine Lichtspur durch ganz Europa. Erstmalig war dies im Jahre 1986 der Fall. Pfadfinder reichten die kleine Flamme mit der großen Bedeutung schon an vielen Bahnhöfen aus dem haltenden Zug an Wartende weiter, in rund 300 Aussendefeiern wird das Licht darüber hinaus weitergegeben.

Friedenslicht2012_2.jpgIn Kathedralen und Kapellen, in Altenheimen und in Ministerien, an vielen Orten wird innegehalten und an die große Hoffnung der Menschen erinnert. Nun, am kommenden vierten Adventssonntag kommt es auch in den Pfarrverbund Ennigerloh. Die Pfadfinder aus Enniger, die es am dritten Adventssonntag in der großen Aussendungsfeier in der Überwasserkirche in Münster entgegen genommen, tragen es am 22.12.2012 um 18:00 Uhr in die St. Jakobus Kirche, Ennigerloh, am 23.12.2012 um 9:00 Uhr in die Kirche in Ostenfelde, um 9:30 Uhr in den Gottesdienst in Enniger und um 10:30 Uhr in die Feier der Heiligen Messe nach Westkirchen. Von dort kann es Jeder mit nach Hause nehmen.

 

 

„Mit Frieden gewinnen alle” steht über der Friedenslichtaktion 2012 in Deutschland. Es geht um die kleine Flamme, die sich von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem auf den Weg macht, um allen Menschen in der Adventszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten. Allen die das Friedenslicht aus Betlehem entgegennehmen, weitertragen und erhalten soll dabei bewusst werden, dass Frieden auf der Welt nicht durch einen Wettkampf oder alleine, sondern nur als gemeinsame Aufgabe erreicht werden kann. Egal welche Nationalität, Kultur und Religion ein Mensch angehört, ob er mit oder ohne Behinderung lebt, jung oder alt – reich oder arm ist oder welche Sprache gesprochen wird, für alle gilt gleichermaßen: Mit Frieden gewinnen alle!


Die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an „alle Menschen guten Willens“ ihren Beitrag zum Frieden leisten und dabei auch dem Auftrag des Pfadfindergründers Lord Robert Baden-Powell folgen: „Niemand weiß, welche Form der Frieden haben wird. Eines ist aber wesentlich für einen dauerhaften Frieden: Der Wechsel zu engerer gegenseitigen Verständigung, der Abbau von Vorurteilen und die Fähigkeit, mit dem Auge des anderen Menschen in freundlicher Sympathie zu sehen.“

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